Weil Kontakt so wichtig ist.



Die Workshops des Netzwerks


Eine erfahrungsbasierte Auseinandersetzung mit Folgen des Nationalsozialismus und der Shoa: Wie erkennen wir die transgenerationellen Folgen und die sich tradierenden Muster - persönlich, gesellschaftlich, professionell? Wie können wir GestalttherapeutInnen mit Weiterwirk- und Tradierungsphänomenen umgehen? (Tages-Workshop)

Beginn:02.07.2022
09:30
Ende:02.07.2022
17:30

Der Workshop gliedert sich in 4 Teile. In unserem Teil 1 ‘Es ist nicht vorbei’ werden wir die aktuellen Kriegsereignisse in der Ukraine im Vordergrund haben. Die Arbeit unserer beiden Referentinnen wurzelt zwar in der Zeit des Nationalsozialismus, die Ergebnisse ihrer Forschung ist aber nicht auf diese Zeit beschränkt. Sie können uns heute unterstützen, Verstörendes und Bedrohliches benennen zu können. Wir sehen den Workshop als Einladung, Anfänge einer gemeinsamen Sprache zu finden. (Kathrin Bertholet-Roth, Beate Willauer) In Teil 2 ‘Gefühlserbschaften aus NS und Shoa erkennen und zuordnen lernen’ zeigen wir auf, wie anspruchsvoll es ist, Gefühlserbschaften aus den (Gross-)Elterngenerationen zu erkennen und einzuordnen, v.a. wenn in Familien TäterInnen, MitläuferInnen und Opfer anzutreffen sind. Hierzu wird ein Überblick zu den bisherigen Erkenntnissen aus Gestalttherapie und Psychoanalyse gegeben und ein Auseinandersetzungsraum geöffnet. (Karin Daecke) Teil 3 beschäftigt sich mit ‘Phänomenen in Familien mit jüdischen und nazihaften Wurzeln’. Wir fragen nach den Überlebensstrategien der Familien, wir sprechen über innere und äussere Rückzugs- und Anpassungsstrategien, über Leugnungs- und Spaltungsdynamiken und über Möglichkeiten der Integration. (Nina Diesenberger) Teil 4 schliesst den Kreis, indem wir ‘Migrationsgeschichten heute’ adressieren. Wir können keine Rezepte zur Verfügung stellen, um ein ‘Nie wieder’ einzulösen. Das wäre vermessen. Aber wir können praktizieren, was Karl Jaspers ‘existenzielle Kommunikation’ nennt: ‘Kommunikation, d.i. das Leben mit den Anderen’. (Kathrin Bertholet-Roth, Beate Willauer)
Der Workshop findet am 2.7.2022, 9:30h - 17:30h, im Kulturzentrum Helferei, Kirchgasse 13, 8001 Zürich, statt. Anmeldungen bitte hier bis 2.6.2022. Kosten 100 CHF für Mitglieder, 120 CHF für Nichtmitglieder.
Alle Information plus eine kurze Vorstellung der beiden Gastreferentinnen finden sich im beliegenden Dokument.

 2022 05 09 Erfahrungsbasierte Auseinandersetzung ....pdf


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Vergangene Workshops finden sich im Workshop-Archiv, auffindbar mit Mouse-over bei 'Workshops und Projekte' und unter diesem Link.

Angebote unserer Mitglieder

Der Gestalt-Treff 2022 in Zürich

Die Teilnehmenden des Abschlussseminars einer Gestaltausbildung rufen 2016 den Gestalt-Treff Zürich ins Leben, um Kontakte zu pflegen, sich zu vernetzen, gemeinsame berufliche und private Projekte anzureissen, sich auszutauschen und inspirieren zu lassen, den Gestalt-Groove weiter zu pflegen - oder was auch immer Gestalt werden will. Der Gestalt-Treff richtet sich an alle interessierten Gestaltler*innen in Ausbildung, Graduierte, Trainer*innen, Lehrtherapeut*innen, Supervisor*innen. Zeit und Ort sind leicht zu merken: An jedem 1. Freitag jeden ungeraden Monats um 19:00 im Restaurant des Zentrum Karl der Grosse. Anmeldung braucht's keine. Verabredungen vorab sind sinnvoll. Die Ersten informieren das Servicepersonal, die Neuankömmlinge sicher an den Gestalt-Tisch führen. Die Ankündigungen finden künftig auf dieser Seite ihren Platz. 

Die nächsten Termine des Gestalt-Treffs sind der 6. Mai 2022 und der 1. Juli 2022.






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