Weil Kontakt so wichtig ist.



Laura Perls Archiv im Pforzheimer Stadtarchiv

Im Herbst 2019 übergab Nancy Amendt-Lyon der Leiterin des Stadtarchivs Pforzheim, Dr. Klara Deecke, ihre Unterlagen inklusive aller Fotos und Briefe, die sie von und über Laura Perls besass. Von Renate Perls und ihrer Tochter, Leslie Gold, sind einige Fotos dazu gekommen. Nun sind alle Unterlagen registriert, digitalisiert und zu wissenschaftlichen Zwecken im Pforzheimer vor Ort im Stadtarchiv verfügbar! Vor allem auch die Notizbücher von Laura Perls werden nun fachgerecht aufbewahrt. Wer sich für das archivierte Material interessiert, kontaktiere bitte das Stadtarchiv. 

Das Stadtarchiv Pforzheim informiert in einem Artikel in der Pforzheimer Zeitung zum Nachlass von Laura Perls. 


Digitales Bildungsangebot zum Thema Weiterwirken von NS, Shoah, Krieg

NS, Shoa, Krieg, ‘Ausmerze’, wie auch die Vernichtung sogenannten ‘unwerten’ Lebens genannt wurde, Verfolgung und Vernichtung nicht nur politisch Abweichender - diese Themen sollen ins Bewusstsein geholt und in Gestaltausbildungen integriert werden. Dazu raten die aktuellen Entwicklungen in Europa, die dieses Weiterwirken in radikalster Form bezeugen. Zahlreiche Kolleg*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz unterstützen dieses Vorhaben auf unterschiedliche Art und Weise. So stellt Nina Diesenberger ihre Diplomarbeit zum Weiter-Wirkthema in der Enkelgeneration zur Verfügung. Hilde Heinl beschäftigt sich in einem Artikel mit den Nachgeborenen und Beatrix Wimmer berichtet über das Wiener Opernviertel-Projekt, das die Spuren jüdischen Lebens sichtbar macht. Kirsten Roessler steuert ihre Dissertation ‘Gestalttherapie und Geschichte. Brüche in der deutschen Erzähltradition’ bei, Karin Daecke einen Exzerpt-Fundus für weitere Workshops, Nurith Levi und Dieter Bongers ihr Projekt ‘Jüdische Wurzeln der Gestalttherapie’. Aus der psychoanalytischen Tradition kommen die Arbeiten von Angela Moré und Jürgen Müller-Hohenhagen dazu. Einblick in die NS-Sozialisation geben Sigrid Chamberlain aus bindungspsychologischer und Karin Daecke aus sozialisationshistorischer Sicht. Für die Gestalttherapie im Symptomfeld bedenken Kirsten Roessler, Nina Diesenberger und Karin Daecke theoriebildungsrelevante psychoanalytische und gestalttherapeutische Begriffe und Konzepte. 

Das reichhaltige Material, von Karin Daecke kuratiert, steht allen Interessierten zur Verfügung. 

Das Netzwerk Gestalttherapie Schweiz plant für Sommer 2021 einen Workshop mit der Kuratorin und Nina Diesenberger.




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